Am Samstag, 9. Mai trafen wir uns zu Acht kurz vor Mittag beim Schnitzelplatz in Matzendorf – die einen mit dem Verbrenner, die anderen elektrisch, ein paar mit dem ÖV. Bereit für die gemeinsame Fahrt hoch auf die Wengi.
Im Vorfeld hatte Matthias den Task ausgearbeitet und auf einem farbigen Flipchart festgehalten: Team, Planung und Landung als Zweierteams optimal hinkriegen. Ein definierter erster Wendepunkt beim Rest. Stierenberg, ein bis mehrere selbst gewählte zusätzliche Wendepunkte und die Landung in der Schwengimatt. Gewertet wurde nach XC CH-Massstab, plus 20 Bonuspunkte fürs gemeinsame Landen innert 5 Minuten.
Per Losziehung wurden vier Zweierteams gebildet, alle auf der gleichen Funkfrequenz – wir haben ja keine Geheimnisse ;-) So konnten sich die Teams in der Luft austauschen und alle anderen hörten gleich mit.
Nach dem Briefing am Startplatz machten sich alle startklar. Etienne und Matthias waren als erste in der Luft. Etienne erwischte es optimal, Matthias musste kurz mit einer hartnäckigen Abschattung kämpfen, kam aber bald auch in die Höhe. Simi und Matti hatten weniger Glück und standen nach der Abschattung alsbald wieder am Boden. Alexandra meldete sich derweil fröhlich per Funk: «I bi abgsoffe und chume nomal ufe!» – Hut ab vor so viel Heiterkeit und Motivation, das hat alle am Funk überzeugt. Pascal machte sich dann alleine auf den Weg auf einen Rundflug Rund um Matzendorf.
Dani und Markus waren bald auch in der Luft und flogen Richtung Grenchenberg – dasselbe Ziel wie Etienne und Matthias. Man hörte und sah sich immer wieder. Dank Pistensanierung in Basel Mulhouse war die TMA NON ACTIV und wir konnten bis zur Basis auf ca. 2400m aufdrehen, oft Seite an Seite mit den Segelfliegern. Das Funkgeplänkel zwischen Etienne und Matthias war zum Schmunzeln: «Wo bist du?» – lange nichts –«Ich bin hinter dir…» Nächstes Mal nutzen wir den Buddy-Modus auf dem Vario ;-)
Um 17 Uhr waren alle gelandet. Nach einem Umtrunk am Landeplatz ging's zum Minigolf in Balsthal und anschliessend zum gemeinsamen Nachtessen draussen an der frischen Luft: einmal Cordon bleu und zweimal Vegi. Ein wunderbarer Abend im T-Shirt bei Speis und Trank rundete diesen Tag ab, der ohnehin mehr Spass als bierernster Wettkampf war.
Die Auswertung übernahm Matthias, Markus warf ein wachsames Auge drauf, dass alles sauber lief. Es wurde ein knappes, sehr knappes Rennen – und gut, dass alles im Vorfeld klar definiert war. Nach CH-Wertung (international hätte's anders ausgesehen) holten Dani und Markus 125.48 Punkte, Etienne und Matthias 112.29 Punkte. Den 20-Punkte-Bonus fürs gemeinsame Landen sicherten sich aber nur Etienne und Matthias – und damit kippte das Resultat. Da Etienne minimal mehr Punkte als Matthias holte, wurde ihm der Wanderpokal grosszügigerweise überreicht ;-)
Allen, die mitgemacht haben, ganz herzlichen Dank für die super Gesellschaft.
Matthias

